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Voraussetzungen für die Teilnahme

Die Gruppentherapiewochen wenden sich an Interessenten aus therapeutischen Tätigkeitsfeldern, aber auch an Angehörige aus anderen Berufsfeldern, die in Gruppentherapie ausgebildet sind und/oder ihre Erfahrungen und Kompetenzen erweitern wollen, und an Interessenten, die eine Weiterbildung erwägen, sich aber zunächst informieren und prüfen möchten, ob sie zukünftig gruppentherapeutisch arbeiten wollen. Sie stehen als informatorische Fortbildung auch Angehörigen anderer Berufsgruppen offen, die ihre Arbeit psychoanalytisch fundieren möchten.

Die Weiterbildung steht Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus verschiedenen Tätigkeitsfeldern offen: Psychoanalyse, Psychotherapie, psychosomatische und somatische Medizin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, psychologische Beratung, Pastoralpsychologie, Sozialwissenschaften, Erziehungswissenschaften und anderen Humanwissenschaften.

In der Weiterbildung wird über das Programm der Griuppentherapiewochen hinaus zusätzliche Selbsterfahrung und Supervision angeboten. Die Selbsterfahrung in der Gruppe umfasst mindestens 80 Sitzungen, die Supervision 45 Sitzungen in der Gruppe. Es werden 81 Stunden (psychoanalytisch und psychoanalytisch orientiert) bzw. 63 Stunden (psychoanalytisch-interaktionell) Theorie vermittelt. Eine geschlossene Weiterbildungsgruppe kann beginnen, wenn sich für eine regionale Gruppe ausreichend Teilnehmer und Teilnehmerinnen angemeldet haben. Alternativ besteht die Möglichkeit, sich einer halboffenen Weiterbildungsgruppe anzuschließen, sobald dort ein Teilnehmer ausscheidet.


Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die keine oder nur geringe psychoanalytische Vorerfahrungen und -kenntnisse (z.B. allgemeine und spezielle Neurosenlehre) haben, werden persönliche Beratungsgespräche durch Dozenten der Arbeitsgemeinschaft empfohlen, in denen u.a. geklärt werden kann, wie und wo sie diese Erfahrungen und Kenntnisse erwerben können.
 

Gruppenpsychotherapie in der Versorgung zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherungen

Psychoanalytische Gruppentherapie (mit den entsprechenden Behandlungskontingenten von bis zu 150 Doppelstunden) kann abgerechnet werden, wenn neben der Gruppenweiterbildung eine psychoanalytische Weiterbildung abgeschlossen wurde.


Die beiden tiefenpsychologisch fundierten Verfahren (psychoanalytisch orientierte und psychoanalytisch-interaktionelle Gruppenpsychotherapie mit Behandlungskontingenten von bis zu 80 Doppelstunden) können von psychologischen und ärztlichen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten abgerechnet werden, die eine psychodynamische Grundausbildung haben. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und - therapeuten mit analytischer oder tiefenpsychologisch fundierter Ausbildung können Gruppentherapien ebenfalls abrechnen. Kolleginnen und Kollegen mit einer verhaltenstherapeutischen oder systemischen Grundausbildung empfehlen wir zur Frage der Abrechenbarkeit ihrer Behandlungen in der ambulanten Praxis ein Beratungsgespräch. Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Weiterbildung aus anderen Berufsgruppen sind nicht zur Abrechnung von ambulanter Gruppentherapie in der kassenärztlichen Versorgung berechtigt.

Arbeitsgemeinschaft
Gruppenpsychotherapie
und Gruppenanalyse –
Göttinger Modell

Geschäftsstelle

Susanne Hofstetter

Wilhelm-Weber-Straße 24

37073 Göttingen

Tel.: 0551 / 48 60 22

info@dont-want-spam.psychoanalyse-in-gruppen.de

Vorsitzender

Prof. Dr. med. Hermann Staats


Leiterin der Geschäftsstelle

Dipl.Psych. Jessica Arnswald